Kalorien in Pinienkernen: Nährwerte nach Portionsgröße

Eine Portion Pinienkerne (28 g) enthält etwa 191 Kalorien. Sehen Sie die vollständige Nährwertübersicht nach Portionsgröße mit Experten-FAQ.

Pinienkerne sind die essbaren Samen verschiedener Kiefernarten und eine unverzichtbare Zutat der mediterranen Küche. Sie sind die Basis für klassisches Pesto Genovese und verleihen Salaten, Pasta und Gebäck einen unverwechselbaren, leicht harzigen Geschmack. Hier finden Sie alle wichtigen Nährwertangaben zu Pinienkernen.

Kalorien nach Portionsgröße:

Portion Gewicht Kalorien Protein Gesamtfett Kohlenhydrate Ballaststoffe
1 oz ~28 g 191 kcal 3,9 g 19,4 g 3,7 g 1,0 g
1/4 Tasse ~34 g 229 kcal 4,6 g 23,3 g 4,5 g 1,3 g
1/2 Tasse ~67 g 453 kcal 9,2 g 46,0 g 8,9 g 2,5 g
1 Tasse ~135 g 909 kcal 18,5 g 92,3 g 17,7 g 5,1 g
100 g 100 g 673 kcal 13,7 g 68,4 g 13,1 g 3,7 g

Pinienkerne sind besonders reich an Mangan, Vitamin K und Vitamin E. Eine Portion von 28 g deckt rund 35 % des Tagesbedarfs an Mangan. Sie enthalten zudem Pinolensäure, eine seltene Fettsäure, die in Studien appetitzügelnde Eigenschaften gezeigt hat. Ihr Fettgehalt besteht hauptsächlich aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere Linolsäure.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum sind Pinienkerne so teuer?

Pinienkerne gehören zu den teuersten Nüssen weltweit — und das hat gute Gründe. Die Ernte ist extrem arbeitsintensiv, da die Kerne einzeln aus den Zapfen von Pinienbäumen gelöst werden müssen. Ein Baum braucht 15–25 Jahre, um Zapfen zu produzieren, und jeder Zapfen enthält nur etwa 50 Kerne. Die meisten Pinienkerne werden in China, Russland und der Mittelmeerregion geerntet, wobei europäische Pinienkerne (Pinus pinea) deutlich teurer sind als asiatische Sorten.

Können Pinienkerne den Appetit zügeln?

Ja, Pinienkerne enthalten Pinolensäure, eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die die Freisetzung der Sättigungshormone Cholecystokinin (CCK) und GLP-1 stimuliert. Studien haben gezeigt, dass Pinolensäure das Hungergefühl um bis zu 36 % reduzieren kann. Dieser Effekt, kombiniert mit dem hohen Protein- und Fettgehalt, macht Pinienkerne trotz ihrer Kaloriendichte zu einem potenziell nützlichen Lebensmittel für die Gewichtskontrolle.

Was ist das „Pine-Mouth-Syndrom"?

Das Pine-Mouth-Syndrom (Pinienkern-Syndrom) ist ein seltenes Phänomen, bei dem der Verzehr bestimmter Pinienkerne einen anhaltenden metallischen oder bitteren Geschmack im Mund verursacht. Die Symptome beginnen 12–48 Stunden nach dem Verzehr und können bis zu 2 Wochen anhalten. Die genaue Ursache ist noch nicht vollständig geklärt, wird aber mit bestimmten chinesischen Pinienkernarten (Pinus armandii) in Verbindung gebracht. Das Syndrom ist zwar unangenehm, aber gesundheitlich unbedenklich.

Wie werden Pinienkerne am besten geröstet?

Pinienkerne lassen sich am besten in einer trockenen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze rösten. Verteilen Sie sie gleichmäßig und schwenken Sie die Pfanne alle 30–60 Sekunden. Nach 3–5 Minuten sollten sie goldbraun und duftend sein. Achten Sie darauf, die Pfanne nie unbeaufsichtigt zu lassen — Pinienkerne verbrennen aufgrund ihres hohen Fettgehalts sehr schnell. Alternativ können sie bei 175 °C im Ofen für 5–7 Minuten geröstet werden. Durch das Rösten verändert sich der Kaloriengehalt nicht wesentlich.

Wie unterscheiden sich europäische und asiatische Pinienkerne?

Europäische Pinienkerne (von Pinus pinea) sind länger, schlanker und haben einen milderen, süßeren Geschmack. Asiatische Pinienkerne (häufig von Pinus koraiensis) sind kleiner, dreieckiger und haben einen intensiveren, harzigeren Geschmack. Nährwerttechnisch sind die Unterschiede gering, allerdings gelten europäische Pinienkerne in der Gastronomie als hochwertiger. Asiatische Pinienkerne dominieren den Massenmarkt und sind deutlich günstiger.

Warum sind Pinienkerne so teuer?
Pinienkerne gehören zu den teuersten Nüssen weltweit — und das hat gute Gründe. Die Ernte ist extrem arbeitsintensiv, da die Kerne einzeln aus den Zapfen von Pinienbäumen gelöst werden müssen. Ein Baum braucht 15–25 Jahre, um Zapfen zu produzieren, und jeder Zapfen enthält nur etwa 50 Kerne. Die meisten Pinienkerne werden in China, Russland und der Mittelmeerregion geerntet, wobei europäische Pinienkerne (Pinus pinea) deutlich teurer sind als asiatische Sorten.
Können Pinienkerne den Appetit zügeln?
Ja, Pinienkerne enthalten Pinolensäure, eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die die Freisetzung der Sättigungshormone Cholecystokinin (CCK) und GLP-1 stimuliert. Studien haben gezeigt, dass Pinolensäure das Hungergefühl um bis zu 36 % reduzieren kann. Dieser Effekt, kombiniert mit dem hohen Protein- und Fettgehalt, macht Pinienkerne trotz ihrer Kaloriendichte zu einem potenziell nützlichen Lebensmittel für die Gewichtskontrolle.
Was ist das „Pine-Mouth-Syndrom"?
Das Pine-Mouth-Syndrom (Pinienkern-Syndrom) ist ein seltenes Phänomen, bei dem der Verzehr bestimmter Pinienkerne einen anhaltenden metallischen oder bitteren Geschmack im Mund verursacht. Die Symptome beginnen 12–48 Stunden nach dem Verzehr und können bis zu 2 Wochen anhalten. Die genaue Ursache ist noch nicht vollständig geklärt, wird aber mit bestimmten chinesischen Pinienkernarten (Pinus armandii) in Verbindung gebracht. Das Syndrom ist zwar unangenehm, aber gesundheitlich unbedenklich.
Wie werden Pinienkerne am besten geröstet?
Pinienkerne lassen sich am besten in einer trockenen Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze rösten. Verteilen Sie sie gleichmäßig und schwenken Sie die Pfanne alle 30–60 Sekunden. Nach 3–5 Minuten sollten sie goldbraun und duftend sein. Achten Sie darauf, die Pfanne nie unbeaufsichtigt zu lassen — Pinienkerne verbrennen aufgrund ihres hohen Fettgehalts sehr schnell. Alternativ können sie bei 175 °C im Ofen für 5–7 Minuten geröstet werden. Durch das Rösten verändert sich der Kaloriengehalt nicht wesentlich.
Wie unterscheiden sich europäische und asiatische Pinienkerne?
Europäische Pinienkerne (von Pinus pinea) sind länger, schlanker und haben einen milderen, süßeren Geschmack. Asiatische Pinienkerne (häufig von Pinus koraiensis) sind kleiner, dreieckiger und haben einen intensiveren, harzigeren Geschmack. Nährwerttechnisch sind die Unterschiede gering, allerdings gelten europäische Pinienkerne in der Gastronomie als hochwertiger. Asiatische Pinienkerne dominieren den Massenmarkt und sind deutlich günstiger.

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